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Seminare im Wintersemester 2018/19

Leuphana Bachelor:
Major Kulturwissenschaften
Minor Digitale Medien/Kulturinformatik
Leuphana Master:
Masterprogramm Arts & Sciences: Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media
Komplementärstudium

Sampling & Remix. Geschichte, Praxis, Ästhetik (Seminar)

Rolf Großmann
S | wöchentlich | Dienstag | 13:45 - 16:00 | 15.10.2018 - 01.02.2019| C 5.326


In vielen Bereichen der U- bis E-Musik ist Sampling inzwischen ein etabliertes Verfahren musikalischer Gestaltung. Das Seminar bietet eine grundlegende Einführung in Geschichte, Technik, Ästhetik und musikalische Praxis des Sampling.

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Über Sound schreiben. Musikjournalismus zwischen Review-Kitsch und Sonic Fiction (Seminar)

Malte Pelleter
S | wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 15.10.2017 - 01.02.2019 |C 14.202

Lange bevor die universitäre Musikwissenschaft sich dazu aufrafft, über populäre Musiken zu schreiben, werden deren Sounds in musikjournalistischen Texten längst besprochen. Die Grenzen zwischen ›akademischen‹ und ›journalistischen‹ Diskursen über Popmusik verlaufen auch danach stets fließend. Trotzdem (oder gerade deswegen) lässt sich aus kulturwissenschaftlicher Sicht das dezidiert journalistische Schreiben über Musik gewinnbringend betrachten, weil dort von anderen Autor*innen-Positionen aus anders geschrieben werden kann.

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Musik im kulturellen Diskurs (Seminar)

Kristof Gundelfinger
S | 14-täglich | Mittwoch | 14:15 - 16:30 |5.12.2018 - 01.02.2019 | C14.102 b


Woran haben sich Musik und Musikwissenschaft in den vergangenen etwa 100 Jahren abgearbeitet? Welche Rolle spielten gesellschaftliche, technische und philosophische Entwicklungen für die Wahrnehmung des musikalischen Ausdrucks und die Definition des musikalischen Materials?

Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden Theorien und Methoden einer kultur- und medienwissenschaftlich informierten Musikwissenschaft auseinander. Wir arbeiten mit kürzeren akademischen und nicht-akademischen Texten, hören Musikbeispiele und diskutieren das Gelesene und Gehörte.

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Digital Dub Techniques (Seminar)

Lucas Gloe
Einzeltermin | Fr, 09.11.2018, 14:00 - 19:00 | C 5.310
Einzeltermin | Sa, 10.11.2018, 12:00 - 18:00 | C 5.325
Einzeltermin | Fr, 07.12.2018, 14:00 - 19:00 | C 14.203
Einzeltermin | Sa, 08.12.2018, 12:00 - 18:00 | C 14.203
Einzeltermin | Fr, 11.01.2019, 14:00 - 19:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 12.01.2019, 12:00 - 18:00 | C 4.215


Die ästhetischen Strategien des Dub – die Benutzung von Mixing Board, Echo- und Delay-Effekten als dynamische Instrumente zur Entfremdung von Sound – hat das Verständnis des Musikstudios und die Verwendung von Effekten revolutioniert. Von Jamaika ausgehend, haben sich die Techniken des Dub weltweit verbreitet und dabei diverse hybride Formen gebildet.

 

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Sound im interdisziplinären Produktdesign und Prototyping (Projekt)

Rolf Großmann
wöchentlich | Donerstag | 10:15 - 11:45 | 18.10.2018 - 31.01.2019 | C 11.215
Einzeltermin | Do, 18.10.2018, 18:00 bis 22:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Fr, 19.10.2018, 09:00 bis 13:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Do, 25.10.2018, 09:00 bis 18:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Fr, 26.10.2018, 09:00 bis 18:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Fr, 09.11.2018, 09:00 bis 13:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Fr, 11.01.2019, 09:00 bis 13:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Mo, 28.01.2019, 09:00 bis 16:00 | extern | Arbeitstreffen in Hamburg
Einzeltermin | Do, 31.01.2019, 19:00 bis 22:00 | extern | Abschlusspräsentation in Hamburg

Produktentwicklung, Herstellung und Präsentation eines Prototypen
in 4 interdisziplinären Teams (mit 6 Personen, je 2 Teilnehmerinnen aus jeder Hochschule) zu jeweils einer Aufgabenstellung aus Industrie und Gesellschaft.

Hochschulkooperationen:
Fachhochschule Wedel, Fachbereich Smart Technology (Studienschwerpunkte: Software, Mechanik, Elektronik)
Akademie Mode & Design, Hamburg (Studiengang Design- und Designmanagement)

Als vermittelnde Agenturen und Organisatoren der übergreifenden Veranstaltungen sind beteiligt:
Hamburg Kreativ Gesellschaft, Cross Innovation Hub
BrawandRieken Communications


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Ästhetik. Regel. Klang. Musikprogrammierung mit Sonic Pi (Projekt)

G. Martin Butz
P | 14-täglich | Mittwoch | 10:00 - 14:00 | 17.10.2018 - 30.01.2019 | C 5.109


Übersicht der Sitzungen mit Referatsthemen und Ressourcen

"Use code to compose and perform in classical and contemporary styles ranging from Canons to Dubstep." (Sam Aaron)

Sonic Pi ist eine Open Source Programmierumgebung, mit der Musik kreiert werden kann. Sonic Pi wurde 2013 von Sam Aaron an der Universität Cambridge entwickelt - ursprünglich, um Konzepte der Programmierung an Schulen zu unterrichten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der kreativ-sinnlichen Auseinandersetzung mit der Musik - Konzepte der Programmierung werden gleichsam nebenbei vermittelt.

Sonic Pi enthält eine Bibliothek an unterschiedlichen Synthesizern, Samples und Soundeffekten. Externe Sounddateien können integriert, kombiniert und manipuliert werden. Sonic Pi basiert auf der Programmiersprache Ruby und ermöglicht so die Steuerung des Ablaufs von Samples und Sounds.

Die Software wird laufend weiterentwickelt und mittlerweile in unterschiedlichen Zusammenhängen eingesetzt:

+ als musikpädagogisches Instrument
+ als Labor für musikalische Experimente und Werkzeug für algorithmische Kompositionen
+ als Musikinstrument für das Live-Coding (zur Laufzeit programmierte Musik auf der Bühne)

Im Seminar werden wir praktisch mit Sonic Pi arbeiten. Dabei steht die Lust am Expermiment mit Klängen, Rhythmen und Strukturen im Vordergrund. Wir gehen also von einfachen musikalischen Ideen aus, die wir schrittweise ausbauen; auf diesem Weg eigenen wir uns die dafür notwendigen Kenntnisse in der Programmierung an.

Desweiteren bietet das Seminar Gelegenheit, sich mit den folgenden Fragen und Themen auseinanderzusetzen:

+ Was ist (musikalische) Kreativität? Wie funktioniert sie (oder auch nicht)?
+ Computergenerierte Musik (Beispiele, Historie)
+ Grundlegende musiktheoretische Konzepte (z.B. Melodik, Harmonik, Rhythmik)
+ Grundlegende Konzepte der Akustik und digitaler Klangerzeugung (Synthesizer, Sampling)

 

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Digital Audio (Seminar)

Björn Engelberg
S | wöchentlich | Freitag | 10:15 - 13:45 | 15.10.2018 - 02.12.2019 | C 7.109


Theorie und Praxis digitaler Audioproduktion und -bearbeitung. Aktuelle Verfahren des Audioediting und Multitrack-Sequenzing werden vorgestellt und mit wechselnden Aufgabenstellungen praktisch am Rechner erprobt.
Vertiefung der im vorausgegangenen Modul erworbenen Grundkenntnisse in der praktischen Anwendung.

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Computer als Medium (Seminar)

Rolf Großmann
Einzeltermin | Mi, 17.10.2018 | 08:15 - 09:45 | C 5.326
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 03.12.2018 - 01.02.2019 | C 5.326


1. Textstrukturierung und -satz
2. JavaScript
3. 3D-Druck
4. Digitales Audio
5. Digitale Fotografie
6. Digitales Video
Überblicksveranstaltung über die verschiedenen Mediensparten. Die Studierenden führen sich gegenseitig ihre Arbeitsergebnisse und theoretischen Reflexionen vor.

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Medienliteralität (Projekt)

Rolf Großmann, Wolfgang Hagen, Martin Warnke
P | wöchentlich | Mittwoch | 11:45 - 14:00 | 15.10.2018 - 01.02.2018 | C 5.326


Praxisorientierte Zusammenführung und Reflexion der individuellen Studienschwerpunkte in einer Anwendung/Präsentation unter Verwendung digitaler Medien; Erprobung von thematischen Clustern sowie Modellen der Präsentation und Kooperation. Erprobung experimenteller Verfahren in der Gestaltung von Interfaces und ästhetischen Artefakten.

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Sound Studies (Seminar)

Rolf Großmann
S| wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 15.10.2018 - 01.02.2019 | C 5.326

Eine Einführung in Gegenstände und Methoden der Sound Studies.

Sound Studies sind wissenschafts- und institutionengeschichtlich der Versuch, ein neues akademisches Feld im Bereich auditiver Kultur abzustecken. Dieses Feld ist transdisziplinär angelegt und enthält im Kern musikwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturgeschichtliche bzw. -theoretische Elemente. Dabei spielen sowohl ästhetische wie auch alltagskulturelle Gegenstände und Praxen eine wichtige Rolle. Die Veranstaltung wird sich – entsprechend ihrer Position im Master – vorrangig mit den medienspezifischen Aspekten der Sound Studies beschäftigen.
Im ersten Drittel des Seminars wird anhand diverser Sound Studies Reader das Themenfeld erschlossen, um dann anhand von Aspekten der auditiven Medienkultur ins Detail zu gehen. Ein prominentes Literaturbeispiel ist der vor kurzem erschienene Band "MP3: The Meaning of a Format" von Jonathan Sterne. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Feld 'Urban Sound Research'

Literatur zur Einführung:

Pinch, Trevor / Bijsterveld, Karin: Sound Studies: New Technologies and Music. Social Studies of Science October 2004, 34: 635-648.
(Das PDF ist auf der Seminarwebseite in der 1. Sitzung zu finden; s. Hyperlink oben, Webseite wird z.Zt. überarbeitet)

 

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Arkestrated Rhythmachine Komplexities (Seminar)

Malte Pelleter
S | wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 15.10.2018 - 01.02.2019 | C 5.326

Lose angelehnt an das Projekt ARK (Arkestrated Rhythmachine Komplexities) werden wir uns in dem Seminar mit der Migration
von Sounds, musikalischen Formen, Tonträgern und MusikmachDingen beschäftigen. Das heißt: Wir werden versuchen ›andere‹, ›komplexere‹ Geschichten dieser Sounds, Formen oder Dinge zu recherchieren und zu erzählen. Wir werden uns den vielfältigen Herkünften und Flüchtigkeiten von musikalischen Gestalten, ihrer globalen oder (trans-)kulturellen Übersetzung und Transformationen sowie den Motiven traditionalistischer Aneignungsstrategien widmen. Wir spekulieren Musikräume jenseits von territorialer Verortung.

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Musikzentrierte Jugendkulturen des 20. und 21. Jahrhundert im Wandel (Seminar)

Wolf-Georg Zaddach
Einzeltermin | Mo, 22.10.2018 | 12:15 - 13:45 | C 5.326
Einzeltermin | Fr, 14.12.2018 | 14:00 - 19:00 | C 5.326
Einzeltermin | Sa, 15.12.2018 | 10:00 - 16:00 | C 5.326
Einzeltermin | Fr, 11.01.2019 | 14:00 - 19:00 | C 5.326
Einzeltermin | Sa, 12.01.2019 | 10:00 - 16:00 | C 5.326


Das Seminar fokussiert im theoretischen Teil Arbeiten der Popular Music Studies zu den Gebieten Analyse und Produktion. Beispiele entstammen zusätzlich dem Forschungsgebiet der "Art of Record Production", der Klangarchäologie oder der Dekonstruktion von sowie empirischen Arbeiten zu "Kult-Sounds".

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